Ausstellung „Die Ludwig-Maximilians-Universität in der Nachkriegszeit“
29.04.2025
Ein Projekt von Studierenden und Schülerinnen und Schülern
29.04.2025
Ein Projekt von Studierenden und Schülerinnen und Schülern
© UB der LMU München
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Als die Ludwig-Maximilians-Universität München nach Kriegsende im Frühjahr 1946 den Lehrbetrieb wieder aufnahm, standen Universitätsverwaltung, Professorenschaft und Studierende vor enormen Herausforderungen: Viele Universitätsgebäude waren schwer beschädigt; die Universitätsangehörigen litten wie die gesamte Münchner Bevölkerung unter dem Mangel an Wohnraum und Lebensmitteln. Eine Auseinandersetzung mit der nationalsozialistischen Vergangenheit war dringend geboten, wobei manche Positionen die eigentlich notwendige kritische Reflexion vermissen ließen.
Der Wiederaufbau, die Bewältigung der Mangelsituation, Entnazifizierung und Erinnerungsarbeit sind die vier großen Themenblöcke der Ausstellung über die LMU München in der Nachkriegszeit, die von Studierenden der LMU sowie Schülerinnen und Schülern des Lise-Meitner-Gymnasiums Unterhaching unter Anleitung des Lehrstuhls für Didaktik der Geschichte und Public History und des Universitätsarchivs erarbeitet wurde.
Die Ausstellung ist Teil des Programms "1945 | 2025 – Stunde Null? Wie wir wurden, was wir sind", das das Kulturreferat der Landeshauptstadt München anlässlich 80 Jahre Kriegsende organisiert hat.
Informationen zum Programm "1945 | 2025 – Stunde Null? Wie wir wurden, was wir sind"
Termin und Ort der Ausstellung
Ansprechpersonen
Daniela Andre, OStRin
Historisches Seminar der LMU München
Didaktik der Geschichte und Public History
E-Mail: Daniela.Andre@lrz.uni-muenchen.de
Dr. Susanne Wanninger
Universitätsbibliothek der LMU München
Abteilung Historische Sammlungen
Referat Universitätsarchiv
E-Mail: susanne.wanninger@ub.uni-muenchen.de